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Forenübersicht / Ideensammlung / Vorschlag zur manipulationfreien Organisation und Entscheidungsfindung

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Guest
Veröffentlicht am: 14.08.2016 08:40
Vorschlag zur manipulationfreien Organisation und Entscheidungsfindung
Gut, ich bin hier (noch) Gast, aber ich finde der Ansatz der Ubuntu Bewegung deckt sich so ziemlich mit meinen Visionen für ein Zusammenleben der Menschen in mehr Harmonie. Zur Zeit versuche ich ein Buch zu verfassen, das möglichst viele Menschen anspricht, ihnen die Augen öffnet und am Ende für eine Vision wirbt, die sie verstehen und wahrscheinlich auch lieben könnten. Denn nichts ist für eine echte Veränderung wichtiger als eine gute Vision. So komme ich auch gleich zum Punkt. Denn der eine oder andere könnte sich fragen; "Ok, angenommen, die ganze Welt (oder zumindest ein prägnanter Teil dieser Welt) stellt sich auf dieses Ubuntuprinzip um. Wie um alles in der Welt, kann man dann Konflikte, die sich aus verschiedenen Interessen, Kulturen, Umweltbedingungen u.s.w. wohl zwangsläufig ergeben können, vermeiden oder auflösen?"<br />Hierzu mein Ansatz: Man sagt ja die Menschen waren schon vor 4000 Jahren gierig, geizig, streitsüchtig, fremdenfeindlich u.s.w. und es wird auch so bleiben. Genau dem kann ich widersprechen, weil a) der junge Mensch nach der Geburt sehr viel empathischer agiert als erwachsene Menschen. Das ist – so wird von vielen Soziologen/Neurobiologen/etc (zB. Gerhard Hüther, …) bestätigt – unserem Schulsystem sowie auch unserer auf Konkurrenz aufgebauten Gesellschaft geschuldet, sprich, der junge Mensch wird für ein empathisch-friedliches Zusammenleben demontiert. Weil wir b) anhand einiger Beispiele wissen, dass Menschen, die in kleinen Gruppen und im Überfluss zusammen leben, durch die sich dabei enstehenden matriachaischen Gesellschaftsstrukturen über hunderte oder gar tausende Jahre ohne größere Konflikte zu überleben, in der Lage sind (vgl. Schimpansen vs Bonobos). Weil c) der Mensch gegeben durch seine Möglichkeit zur Anwendung von Technologien in der Lage wäre, selbst bei einer Weltbevölkerung von 10 Milliarden Menschen, ohne Existenzangst leben müsste, weil d) er bedingt durch die schnelle Entwicklung der Technologien innerhalb der letzten ca 4000 Jahre, soziologisch neue Strukturen aufgebaut hat, die seiner evolutionären Entwicklung weit voraus sind (Patriarchaisch trotz gegebenen Überfluß). Bis hierher stimme ich den Argumentationsketten der Ubuntu-Philosophie zu. Nur vermisse ich eine Vision für das globale menschliche Miteinander, das heisst das der logische Konflikt, evolutionell geprägte menschliche Psyche versus technologischer Fortschritt und die sich daraus ergebene globale Verknüpfung, aufgelöst werden muß. Und hier kann eigentlich nur eine Technologie an sich helfen.<br />Das wiederum verleitet mich zu den Gedanken, daß das zukünftige System unserer soziologischen Struktur nicht den Technologien, sondern den Menschen selbst und seinen evolutionär vorgeprägten Mustern angepasst werden müsste. Es wird in den Ubuntu-Gemeinden von Ältestenräten gesprochen. Das funktioniert gewiss innerhalb einer Gemeinde von vllt max 50 Menschen sehr gut, aber darüber hinaus (höhere Ebenen mit vielen einer Sache betreffenden Menschen), so kann ich mir gut vorstellen, dass der ein- oder andere üble Tricks der Manipulation für seinen Vorteil einsetzen könnte. Darum meine ich, dass kein einzelner Mensch regieren darf, sondern statt dessen alle(!) Menschen gleichzeitig durch Direktwahlen die Geschicke der aller Menschen dieser Erde gleichsam leiten müssten (vllt mal abgesehen von der Gemeindeebene wo ein Senat durchaus eine gute Lösung wäre). Aber darüber hinaus? Doch gegeben durch unsere technologischen Möglichkeiten (z.B. Internet) kann man für jede Entscheidung, ob lokal oder global, sowie auch alle Gebietsabhängigkeiten zwischen drin ein elektronisches Wahlsystem etablieren, dessen Ergebnisse direkt und sofort auf die Gesetzgebungen der jeweiligen Geltungsbereiche Einfluss nehmen. Um territoriale Missverhältnisse wegen möglicher Interessenkonflikte auszugleichen, haben lokale Wahlergebnisse für lokale Fragen eine stärkere Gewichtung als globale. Oder anders ausgedrückt, für lokale Begebenheiten hat jeder Mensch eine Pro-Kopf-Gewichtung, die fast zu 100% direkt durch die Anzahl der jeweils lokal beteiligten und betroffenen Mitwähler gebildet wird. Globale Entscheidungen nehmen hier zwar auch Einfluss, jedoch sollten die viel geringer gewichtet sein. u.s.w. So finden globale Entscheidungen hingegen automatisch ihre Gewichtung durch die hohe Anzahl der "betroffenen" Mitentscheider/Wähler. Dabei muss ich zugeben, dass ich kein begnadeter Systemtechniker bin, weshalb ich denke, dass hier die Parametrisierung der Stimmgewichtungen pro Territorial-Mitstimmrecht gewiss noch für ein Optimum einjustiert werden muss. Das Wahlsystem wird durch ein Netzwerk etabliert, auf das jeder Mensch auf der Welt Zugriff haben sollte. Dieses Wähler-Netz muss(!) Open Source sein, sodass sicher gestellt und von jedem kundigen verifiziert werden kann, dass keinerlei Manipulationen möglich sind (nichtrekursive sichere Verschlüsselungstechnologien gibt es bereits, sodass jeder Mitmensch einen individuellen Schlüssel besitzt, aber trotzdem darüber nicht von dritten identifiziert werden kann). Hier werden einige Leute mit Recht monieren, dass es doch viele Leute geben wird, die mit entscheiden, aber von dem Thema keine Ahnung haben. Ich sage, die die keine Ahnung haben, haben sich dafür wohl auch nicht sonderlich interessiert. So werden bei vielen Entscheidungen über territoriale Grenzen hinaus Leute mit Kenntnissen über einen Entscheidungspunkt sehr wahrscheinlich eher ihre Stimme abgeben, als uninteressierte. Man muss bedenken, dass das Mitentscheiden immer nur freiwillig ist. Wen es nicht interessiert, der ist ja auch nicht betroffen. Dann braucht der auch nicht seine Stimme abgeben. Und hier kommen wir zu einem weiteren Punkt, der dem oben genannten System mehr Substanz und Realisierbarkeit zusteuern könnte. Denn das selbe - und das ist noch sehr viel wichtiger - gilt für ein werbefreies Informationsverteilungssystem, welches von jedem anonym und benutzt werden kann und soll. Diese Informationen kann jeder mit jeweils nur einer Stimme pro Informationseinheit ihrer Güte nach bewerten. Damit ist eine Gewichtung von wichtigen und uns allen betreffenden Personen bis hin zu sinnlosen Information gegeben. Auch hier müssen gute Algorithmen zur "werthaltigen Kennzeichnung" von Informationen entwickelt werden. Selbst darüber habe ich mir auch ein paar Gedanken gemacht, aber das wird aufgrund der hier nötigen Kürze erst in meinem, demnächst erscheinenden Buch näher beschrieben werden. Dazu zählt die Umsetzung für Legislative, Executive und Jurislative... Ich schreibe das hier, da ich a) für meine Ideen keine Vergütung, sondern Verbesserung suche und ich b) nicht weiss, ob trotz vllt guter Ideen das Buch nie veröffentlicht werden könnte und c) Euch mit Euren guten Ideen gerne meine Mitarbeit anbieten möchte. ;) (mein Kontakt bei fb: Ketten Franzer)
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